Wie wir Schnorchelmasken entwickeln: Sicherheit, Tests & Verantwortung bei Khroom

Khroom steht für sichere Schnorchelmasken – nicht für bunte Versprechen. Seit 2017 entwickeln wir Vollgesichts-Schnorchelmasken mit einem klaren Ziel: Urlaubern und Familien eine Maske zu bieten, der sie beim Schnorcheln wirklich vertrauen können. In diesem Beitrag zeigen wir transparent, wie unsere Masken entstehen, wie sie getestet werden und welche Prüfnachweise dahinterstehen.

Warum wir so viel Aufwand in Sicherheit stecken

Als Vollgesichts-Schnorchelmasken vor einigen Jahren in die Kritik gerieten, wurde schnell deutlich: Viele Hersteller hatten eher Marketing als Technik im Blick. Zu enge Atemkanäle, fehlende Normprüfungen und gekaufte Prüfsiegel sorgten für Verunsicherung. Zusätzlich war das Produkt neu, belastbare Erfahrungswerte fehlten.

Ein weiteres Problem waren asiatische Anbieter, die bestehende Masken ohne Produkt-Know-how kopierten und zu Ramschpreisen in den Markt drückten – häufig ohne funktionierende Lufttrennung oder nachvollziehbare Prüfungen.

Khroom hat von Anfang an den umgekehrten Weg gewählt: Wir investieren zuerst in Technik, Luftführung und Prüfberichte – und erst danach in Verpackung und Marketing. Unsere Masken werden nach klar definierten Kriterien entwickelt und von unabhängigen Prüfinstituten getestet.

Von der Idee zur Maske: So entwickeln wir bei Khroom

1. Analyse von Risiken und Kundenfeedback

  • Auswertung von Rückmeldungen aus tausenden Einsätzen im Urlaub, im Pool und im offenen Meer.
  • Vergleich mit kritischen Berichten und dokumentierten Problemen anderer Hersteller.
  • Fokus auf Luftführung, CO₂-Rückatmung, Ventiltechnik, Passform und Druckpunkte.

2. Konstruktion der Luftkanäle und Ventile

  • Konsequente Trennung von Ein- und Ausatemluft nach bewährten Prinzipien aus der Atemschutztechnik.
  • Groß dimensionierte Atemkanäle für Erwachsene zur Reduktion des Atemwiderstands.
  • Mehrkammer-Systeme und Ventile, die verhindern, dass ausgeatmete Luft erneut eingeatmet wird.

3. Prototypen, Tests und Optimierung

  • 3D-Prototypen und Kleinserien mit Tests im Pool und im offenen Meer.
  • Messung der CO₂-Konzentration im Maskeninneren mit unabhängigen Laboren wie TÜV Rheinland, DEKRA oder SGS.
  • Optimierung von Luftführung, Dichtlippen und Kopfband, bis stabile, sichere Werte erreicht werden.

Unsere Prüfnachweise im Überblick

Alle Khroom Vollgesichts-Schnorchelmasken werden auf CO₂-Rückatmung getestet. Zusätzlich tragen ausgewählte Modelle offizielle Prüfzeichen anerkannter Institute:

Modell Zielgruppe Prüfinstitut Prüfgrundlage Besonderheit
Seaview Kids Kinder (ca. 3–10 Jahre) TÜV Rheinland EN 136:1998, Abschnitt 7.18 (CO₂) TÜV-geprüfte Kindermaske mit dokumentierter CO₂-Sicherheit.
Seaview X Erwachsene DEKRA EN 136:1998, Abschnitt 7.18 (CO₂) Von der DEKRA auf CO₂-Rückatmung geprüft.
Seaview Y Erwachsene SGS EN 136:1998, Abschnitt 7.18 (CO₂) SGS-geprüfte Maske mit sicherer Luftführung.
Seaview Pro Erwachsene SGS CO₂-Prüfung nach EN 136:1998, Abschnitt 7.18 Sehr großes Luftvolumen für besonders leichte Atmung.

Was bedeutet „getestet“ bei Schnorchelmasken?

Der Begriff „getestet“ wird häufig genutzt – oft ohne Erklärung. Für Khroom bedeutet er deutlich mehr als ein kurzer Funktionstest:

  • Messung der CO₂-Konzentration in der Einatemluft.
  • Prüfung der Ventilfunktion bei unterschiedlichen Atemfrequenzen.
  • Dichtheitstests mit verschiedenen Gesichtsformen.
  • Langzeittests zur Bewertung von Material, Ventilen und Sichtfeld.

Erst wenn diese Kriterien erfüllt sind, geht eine Maske bei Khroom in die Serie.

Unabhängig davon lassen sich bei vielen Produkten bereits mit grundlegenden technischen Kenntnissen Probleme erkennen: Wenn ausgeatmete Luft über den Ausatemkanal erneut eingeatmet werden kann, entsteht sogenannte Pendelatmung. Ursache sind fehlende Ventile und zu klein dimensionierte Einatemkanäle – ein konstruktiver Mangel.

Welche getestete Schnorchelmaske passt zu dir?

Für Kinder (ca. 3–10 Jahre): Seaview Kids

Unsere Empfehlung für Kinder ist die Khroom Seaview Kids. Sie wurde vom TÜV Rheinland nach EN 136:1998, Abschnitt 7.18 geprüft und bietet eine kindgerechte Passform mit dokumentierter CO₂-Sicherheit.

Dass Eltern begeistert sind, zeigt sich auch in unabhängigen Kundenbewertungen. Ein Beispiel aus dem offenen Meer:

„Richtig klasse Teile. Wurden nicht nur im Freibad sondern vor allem im offenen Meer und am Strand zum Schnorcheln ausgiebig getestet. Selbst bei starkem Wellengang kein Wassereinbruch.“
Quelle: Amazon-Kundenbewertung (verifizierter Kauf)

Für Erwachsene mit maximalem Komfort: Seaview Pro

Wer häufig schnorchelt und Wert auf besonders leichte Atmung legt, trifft mit der Seaview Pro eine sehr gute Wahl. Das große Luftvolumen und die breiten Atemkanäle sorgen für ein entspanntes Schnorchelerlebnis an der Wasseroberfläche.

Für Erwachsene mit Druckausgleich: Seaview Pro Plus

Die Seaview Pro Plus basiert auf der Seaview Pro, bietet aber zusätzlich ein integriertes System für den Druckausgleich – ideal für Nutzer, die auch leicht abtauchen möchten.

Für Preisbewusste: Seaview Y

Die Seaview Y ist eine SGS-geprüfte Vollgesichtsmaske mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis – geeignet für gelegentliche Schnorchelausflüge.

Warum wir keine gekauften Prüfsiegel nutzen

Viele sogenannte Prüfsiegel sind an jährliche Zahlungen gebunden und nicht an technische Normen wie EN 136. Solche Siegel sehen seriös aus, liefern aber keine belastbaren Aussagen zu CO₂-Werten oder Luftführung.

Khroom setzt stattdessen auf:

  • klar benannte Normen (z. B. EN 136:1998, Abschnitt 7.18),
  • namentlich genannte Prüfinstitute (TÜV Rheinland, DEKRA, SGS),
  • einsehbare Original-Prüfberichte.

So entsteht Transparenz – unabhängig von Marketingversprechen.

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